IS

MIND

WHERE

MY

MOREMAN
&WOMAN
Frankfurter Rundschau

...und schließlich war da noch Lais Franzen. Der sehr sympathische und extrem gutaussehende Komiker brachte
das Publikum zum Weinen – vor Lachen. Spielerisch im Handumdrehen hatte er die knapp 200 Menschen auf
seiner Seite, die wie gefesselt an seinen Lippen hingen und seinen scheinbar spontanen und absichtlich konfus
wirkenden Ausführungen seiner gerade abgeklungenen Krankheit lauschten.
Ein Stand Up Comedian der Extraklasse und man fragt sich, warum er nicht zu den Stars einer deutschen
Comedy-Szene gehört, die seit Jahren arm an Lichtblicken ist. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.


Berliner Tagesspiegel

Der Moderator Lais Franzen gab dem Abend einen literarischen Faden. Für all die Varieté-Sparten, die nicht
von den engagierten Artisten gezeigt wurden, hatte er ein Anleitungs-Buch parat – und wagte selbst gekonnt
so manches Kunststück. So zeigte das sympathische Multitalent aus Wiesbaden Jonglagen und Zaubertricks,
kletterte auf eine mannshohe Artistenleiter und gab psychologische Hinweise zum Humor und zur Partnersuche.
Besonders erwähnenswert sind seine Ausführungen zu Spezialeffekten aus dem frei im Handel erhältlichen
pyrotechnischen Buch „Feuer und Flamme – Schall und Rauch“. Wie klein der Schritt von einem einfachen
Bühnenblitz zu einer verheerenden Autobombe sein kann, ist erstaunlich und erschreckend zugleich. Der
eloquente und schlagfertige Plauderer war sicherlich der Höhepunkt neben dem grazilen
Kontorsionistik-Quartett „Arabesque“ aus der Mongolei.


Mainzer Allgemeine Zeitung

Als Moderator war Lais Franzen engagiert. Ein blonder Beau in samtenem Nadelstreifenanzug, der sich die
Ausstrahlung eines Hobbybastlers im heimischen Dachstuhl zugelegt hatte. Per Gebrauchsanweisung, die er
gelegentlich auch von Zuschauern vorlesen ließ, führte er in Zaubertricks ein, näherte sich Stufe um Stufe
äquilibristischen Kunststücken oder unterwies das Publikum in Applausvarianten. Um zu verklickern, warum
über Witze überhaupt gelacht wird, bemühte er Freuds Standardwerk „Der Witz und seine Beziehung zum
Unbewussten“. Wer wann wie lacht, das kann durchaus das eigene Psychogramm aufdecken.

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